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Imkerei soll Freude machen

Imkerei und Technik

Auch der Imker soll sich, wo möglich, an seine Gesundheit erinnern. Aus irgend welchen Gründen auch, kann man schnell seine Magazine oder andere, schwerere imkerliche Gegenstände nicht mehr heben. Dafür habe ich besonders "Vorgesorgt" und erleichtert mir die Imkerei bei ca. 20 Völkern erheblich.

Das die Arbeiten an den Bienenvölkern, ob einzelne oder mehrere Magazine abheben oder Bodenwechsel, auch noch schnell erledigt werden können, ist von großem Vorteil. Es bleibt wieder mehr Zeit für andere Dinge.

Und so wurden auch noch weiter Verbesserungen, Ideen, nicht nur für die Imkerei, geschaffen. Siehe Links 

 1990 habe ich mit der Imkerei begonnen, an der auch meine Frau seine Freude hat.

Warum? Beruflich war ich stark eingebunden. Abschalten war angesagt! Unsere Naturverbundenheit und Besuche von Bienenständen brachten uns, nach kurzer Überlegung, über einen "Imkervater" zur Imkerei. Nach anfänglichen, etwas allergischen Bienenstichen (Verhaltensfehler) wurde die Imkerei zu einem der schönsten Hobbys.

Nach dem beruflichen Alltag zu den Bienen gehen war nun die schönste Entspannungstherapie. Das bei einer guten Tasse Kaffee, die Bienen am Flugloch beobachten, pflegen, die Umwelt bewußter erleben und den guten naturreinen, rückstandsfreien Honig genießen.

"Bio-Honig", diese Aussage ist nicht zulässig. Denn die Bienen fliegen weit mehr als 5 Km im Umkreis auch auf konventionelle Pflanzen. Ökologische Bienenhaltung, "JA". Leider verkennen so manche "Bio-Imker", daß auch sehr viele "konventionelle" Imker , so wie ich, ökologisch imkern. Holzbeuten werden verwendet, Baurahmen als Naturbau, Mittelwände aus eigenem rückstandsfreiem Bienenwachs, natürliche Varroa- Mittel (AS,OS), keine Kunststoffrähmchen, uneingeschränkter Bestäubungsflug (keine Abwanderung von den örtlichen Obstgärten) Sauberkeit und Hygiene sowie die Naturverbundenheit und Pflege der Bienen gehört seit vielen Jahren zu meiner Betriebsweise. Honigkunden kommen vor Ort und sind vom "naturreinen,rückstandfreien, heimischen Honig" überzeugt. Zertifikate der Honiguntersuchungen bestätigen die Aussage des Imkers. 

Seit über 10 Jahren verwende ich, mit großem Erfolg, zur Behandlung der Bienen gegen die Varroamilbe im Sommer die Ameisensäure und in der Brutfreienzeit, ca. Anfang bis Mitte Dezember, die Oxalsäure-Träufelmethode. Außerdem wird konsequent (leider) Drohnenbrutentnahme zur Milbenminimierung vorgenommen. Gut eingefüttert, nicht nur Zucker, freu ich mich immer wieder im Frühjahr auf meine vitalen Völker.

     

Viele Imkerzeitungen und Bücher wurden studiert, Imkertage und Versammlungen besucht um Erfahrungen zu sammeln.

Heute habe ich zwei Bienenhäuser, eins am Ortsrand im Insekten- und Kleintierparadies mit 7 - 9 Völker (preiswert gebaut) und eines (1990 übernommen), 4 km entfernt, im Wald mit 10 - 14 Völkern in unmittelbarer Nähe eines Waldlehrpfades.

                                       Gute Voraussetzungen für die Betriebsweise.   

Imkernachwuchs  Eine kleine Imkerei ist für jeden, nicht allergischen Interessenten, neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit durchführbar.

Das besondere an der Imkerei wurde für mich "die Öffentlichkeitsarbeit", bei der ich das Leben der Bienen und Wildbienen, auch als beauftragter Wespen-und Hornissenberater, den Besuchern näher bringe, Ängste abbaue und ihnen den Nutzen für Mensch und Natur bewußter mache. Für diese "Standschauen"  mit Kindern, Schulen und Erwachsenen habe ich, zusammen mit dem Grundstückseigner Müller Michael und der Forstverwaltung beste Voraussetzungen. Für Besucher nehm ich mir viel Zeit. Dabei gewinne ich auch immer wieder mal neue Honigkunden.

Warum Hilfsmittel?

In der Imkerei fallen selbst bei kleineren Völkerzahlen Tätigkeiten an die manchem älteren aber auch jungen Imkern   schwer fallen. Wer es als echtes Hobby und Liebe zur Natur sich  wünscht, sollte sich über sinnvolle Hilfsmittel informieren, damit er nicht zu frühzeitig wieder wegen der möglichen Schwerarbeit oder der unnötigen Bienenstiche die Imkerei aufgibt. An jeder imkerlichen Arbeit soll man seine Freude haben.

In vielen Imkervereinen finde ich es gut organisiert, daß durch gemeinsame Arbeiten  wie, Völker bearbeiten oder Ableger bilden am Lehrbienenstand, Rähmchen waschen, Mittelwände pressen aus eigenem rückstandsfreiem Wachs oder Futterteig anfertigen usw., die Gesellschaft und der Erfahrungsaustausch gepflegt wird. Jungimker bzw. Interessenten sind herzlichst willkommen und werden von erfahrenen Imkern unterstützt, eine eigene Imkerei aufzubauen.

Natürlich wird bei diesen Treffen auch über technische Verbesserungen, Arbeitserleichterung und anderes gesprochen sowie auch umgesetzt. Davon ist in den weiteren Links einiges enthalten.

Wenn sie Fragen oder Wünsche dazu haben so kontaktieren sie mich über    Kontakt